
Eine Bühne, ein Klavier, ein Mikrophon. Und eine Diva par excellence, wie sie strahlender nicht zu träumen ist, die uns Geschichten erzählt. Geschichten vom unstillbaren Affärenhunger ihres Managers. Von den Tränen ihrer Garderobière. Vom Seelenleid ihrer ehemaligen Bühnenpartnerin. Und alles mit der augenzwinkernden Distanz von einer, die im Glanze der Bühnenscheinwerfer tief in sich selber ruht. Oder etwa nicht...?
Die Veranstaltungstermine finden sich auf unserer Termine-Seite.
So zum Beispiel im Juni des Jahres 2003: Ein Vorprogramm für das Neue Theater in Frankfurt-Höchst sollte in Form eines "Walk Acts" vorbereitet werden. Hier entstand die Figur Valérie Voltaire. Damals noch ein kleines Sternchen, das allen Besuchern erzählte, sie werde gleich auftreten. Im Gefolge ein Fan, ein Bodyguard, eine Garderobière. Aber der Manager, der bereits ein neues Sternchen an der Seite hatte, erklärte ihr vor dem gesamten Publikum, dass sie nicht singen könne und schickte sie von der Bühne.
Aber ihre Zeit sollte kommen. Im März 2005 trat sie wieder ins Rampenlicht. Auf der Wappen von Frankfurt im Rahmen des Krimispektakels Valérie Voltaire – eine Diva mit Format. In der Zwischenzeit hatte sich die Figur allerdings gewandelt: Eine stimmgewaltige Diva, von Erfolg, Drogen und Alkohol etwas mitgenommen, feiert ihr zwanzigjähriges Bühnenjubiläum. Doch sie wird vor den Augen ihres Publikums heimtückisch ermordet.
Sie stirbt auch heute noch regelmäßig im Rahmen des Krimispektakels, aber aufgrund großer Nachfrage seitens des Publikums sehen wir sie nun im Rahmen eines Chansonabends, der ohne Leiche ausgeht und – ausnahmsweise – mal nicht nicht improvisiert ist.
| Valérie Voltaire (Gesang) | Antje Mrozik |
| Piano | Torsten Knoll |
| Texte | Jens Müller, Torsten Knoll |
| Szenische Beratung | Gerrit Meier |